Tierquälerei mit Füchsen

Wir fordern aus diesem Grund:

  • Änderung der gesetzlichen Regelungen
  • Verbot dieser Ausbildungsmethode
  • Beschlagnahmung der dort eingesperrten und gequälten Füchse
  • Übergabe der Tiere an spezialisierte Tierschutzvereine
  • Prüfung eines generell Verbotes der Fuchsjagd in NRW nach Luxemburger Vorbild

Was sind Schliefenanlagen?

Eine Schliefenanlage besteht aus einem künstlichen Tunnelsystem, das einen Fuchsbau nachbilden soll. Um die Jagdhunde auf die überaus grausame Baujagd vorzubereiten, werden sie immer wieder in die künstlichen Tunnel geschickt und auf den darin eingesperrten Fuchs gehetzt. Jagdhund und Fuchs sind dabei letztlich nur durch ein Gitter voneinander getrennt. Für die Füchse bedeuten diese lebenslange Gefangenschaft in kleinen Zwingern und die ständige Anwesenheit von Hunden und Menschen einen unglaublichen Stress und Todesängste, denn von Natur aus scheuen sie Konflikte mit Hunden.


Bekannte Standorte in NRW u.a. 

- Halle

- Kleve

- Hamm

- Dortmund

- Legden-Asbeck (Kreis Borken)

- Rhede Vardingholt (Kreis Borken)

- Lemgo Vossheide (Kreis Lippe)

- Oeding (Kreis Borken)

- Brühl

- Nordkirchen Capelle (Kreis Coesfeld)

- Ibbenbüren (Kreis Steinfurt)

- Willich (Kreis Viersen)

- Delbrück Boke (Kreis Paderborn)

- Haller Wald (Bielefeld)

- Lohmar ( Rhein Sieg Kreis)

- Werl- Sönnern (Kreis Soest)

- Reiste (Hochsauerlandkreis)


Strafanzeigen von PETA

PETA Deutschland hat seit dem September 2021 die Verantwortlichen von bisher 30 Schliefenanlagen in Deutschland wegen mutmaßlichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz angezeigt. Die Tierrechtler berufen sich dabei auf § 17 Nr. 2b des Tierschutzgesetzes, laut dem Tieren keine länger anhaltenden oder sich wiederholenden erheblichen Schmerzen oder Leiden zugefügt werden darf: